3000er Skitouren Paradies rund um die Jenatschhütte
Im Herzen von Graubünden!
- Skihochtourentage auf der Jenatschhütte
- Skitourenparadies der Extraklasse
- Rassige 3000er – moderate Aufstiege
- Höhepunkte: Piz d'Err, 3378 m, und Piz Calderas, 3397 m
- Gemütliche Hütte abseits jeder Alltagshektik
- Silvester in den Bergen
Der Julierpass und das mondäne Sankt Moritz sind gleich ums Eck, trotzdem hat sich die gemütliche Chamanna Jenatsch in 2652 m Höhe ihre Ruhe und Abgeschiedenheit bewahrt. Dabei bieten die Gipfel im Halbkreis rund um die Hütte, allesamt die magische 3000 m Marke überschreitend, ein Skitourenrevier der Extraklasse mit fast ein Dutzend unterschiedlicher Ziele. Höhepunkt ist die Besteigung des Piz d'Err und des Piz Calderas. Die Jenatschhütte ist sehr gemütlich, serviert werden typische Schweizer Gerichte von regionalen Lieferanten und in natürlich frischer Zubereitung. Freuen Sie sich auf schöne Skitourentage in der Schweiz!
Treffpunkt um 10 Uhr am Hospiz am Julierpass, 2238 m. Um zur Jenatschhütte zu kommen, muss man erst einmal über den Berg. Aufstieg durch das Val d'Agnel bis in den Passeinschnitt der Fuorcla d'Agnel, 2983 m, die den Zugang zur Hütte freigibt. Abfahrt über die Reste des d'Agnel-Gletscher bis in den Talboden unterhalb der Hütte – die windgeschützte und nordseitige Lage bietet oftmals bereits ersten Pulvergenuss in diesem Skitourenparadies. Kurzer Gegenanstieg hinauf zur Hütte. Abendessen und Programmbesprechung.
Die beiden Gipfel begrenzen den Calderas-Gletscher im Süden und Norden und bieten sich für eine kombinierte Besteigung geradezu an. Von der Hütte gelangen wir zum Vadret Calderas und über den Gletscher nach einer Steilstufe in einen großen Gletschersattel knapp oberhalb von 3000 m, bei dem sich die beiden Anstiege teilen. Von hier nach Süden den Nordhang aufwärts zum Gipfel der Tschima da Flix. Nach der Abfahrt zurück zum Gletschersattel über Südhänge und den immer steiler werdenden Schlusshang zum Gipfel des Piz Calderas, dem höchsten Gipfel des Gebietes. Hervorragende Aussicht auf die Berge Graubündens, mit der Berninagruppe als höchstem Blickfang.
Der Piz d'Err ist der Namensgeber der Berggruppe rund um die Jenatschütte. Die Route führt von der Hütte zur Gletscherzunge des Vadret d'Err und über den Gletscher in gleichmäßiger Steilheit aufwärts bis in die große Firnmulde unterhalb des felsigen Gipfelkopfs. Von hier zu Fuß zum höchsten Punkt. Abfahrt entlang der Aufstiegsroute. Aufgrund der Gletscherunterlage und der windgeschützten Lage meist beste Schneequalität. Bei sehr guten Verhältnissen ist eine Verlängerung der Tour möglich: vom Skidepot sehr steile Abfahrt bis ca. 2600 m Höhe in den riesigen Nordkessel des Val d'Err – meist staubender Powder pur! Gegenanstieg zur Fuorcla Laviner, 3001 m, und über ostseitige Hänge zurück zur Hütte. Mit Verlängerung über Fuorcla Laviner Hm ↑↓ 1125 Gz 6 h
Die Rückkehr zum Ausgangspunkt führt nochmals über zwei Dreitausender. Kurze Abfahrt von der Hütte bis auf ca. 2500 m und dann Anstieg auf der vom Hüttenzugang her bekannten Route bis unterhalb der Furcla d'Agnel, wo die Route hinauf zum Plateau zwischen Piz Traunter Ovas und Piz Surgonda abzweigt. Von dort erst zum Gipfel des Traunter Ovas und nach kurzer Zwischenabfahrt zum höchsten Punkt des Piz Surgonda. Von diesem Gipfel bieten sich diverse großzügige Abfahrtsvarianten bis abwärts zum Ausgangspunkt am Julierpass. Verabschiedung gegen 14 Uhr.
Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Insbesondere Veränderungen der lokalen Verhältnisse und witterungsbedingte Einflüsse führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.
- 3 Nächte im Lager
- Halbpension, Tourentee
- Staatlich geprüfte*r Berg- und Skiführer*in
- Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Reisehaftpflicht-Versicherung
- Mittagessen und Getränke
- Trinkgelder
Bitte beachten Sie
Die gemütliche Jenatsch-Hütte liegt in 2652 m Höhe und ist die höchstgelegene Hütte des Schweizer Alpenclubs (SAC) in Graubünden. Trotz der Nähe zu Sankt Moritz und dem bekannten Julierpass hat sie sich ihre Ruhe und Abgeschiedenheit bewahrt – denn der Hüttenzugang führt immer erst einmal "über den Berg". Übernachtung im Lager, ausgestattet mit nordischen Decken, Waschräume mit Fließwasser, Schuh- und Trockenraum. Für Erholung nach der Tour sorgt eine kleine Bio Sauna (gegen Gebühr), mit anschließender Abkühlung im Schnee. Sehr gutes Essen – die Wirte legen großen Wert auf regionale Lieferanten und frische Zubereitung.
Sie fahren Kurven im Tiefschnee in paralleler Skistellung - bei jeder Schneelage. Skihochtourenerfahrung sowie Spitzkehrentechnik ist erforderlich. Kondition für die angegebenen Gehzeiten. Gipfelbesteigungen sind teilweise ausgesetzt.
Gletscher-Ausrüstung wird benötigt für die Gipfelbesteigungen. Je nach Bedingungen, können diese nur gesichert und mit Steigeisen begangen werden können.
Nachweis einer Lawinenausbildung, dieser sollte nicht älter als 2 Jahre sein, z.B. TVSEC ORTOVOX SAFETY ACADEMY oder vergleichbar erworbene Kenntnisse über die Sektion oder andere Ausbildungen.
Für diese hochalpine Tour wird keine Leihausrüstung vom DAV Summit Club gestellt!
DAV-Mitglieder-Bonus: |
30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
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Anreiseart |
Bahnhof: Chur, Bus nach Julier - La Veduta |