
Ruwenzori-Trekking mit der Margherita-Spitze, 5109 m
Hüttentrekking im Ruwenzori Nationalaprk
Programm für Reisetermin 27.12.2025 und 04.02.2026
- Anspruchsvolles Trekking und mittelschwere Hochtour
- Hotel- und Hüttenübernachtungen
- Ruwenzori-Trekking: Durch das höchste Gebirge Afrikas
- Mega-Flora: Acht Meter hohes Heidekraut, mannshohe Lobelien
- Atemberaubende Gletscherlandschaft der Mondberge
- Verlängerungs-Option: Gorilla-Tracking
- Gipfelmöglichkeit:
– Margherita-Spitze, 5109 m
– Weissmann Peak, 4620 m
Wolkenkönig, Regenmacher – diese Namen lassen ahnen, was die besondere Herausforderung auf dem achttägigen Hüttentrekking im Ruwenzori-Massiv ausmacht. Den konstanten Niederschlägen verdankt das Gebirge seine einzigartige Flora und Fauna mit bis zu acht Meter hohen Lobelien. Auch viele weitere Pflanzen erreichen Rekordmaße. Mit der Besteigung der vergletscherten Margherita-Spitze, 5109 m, des höchsten Gipfels Ugandas, lockt zudem das herausforderndste Gipfelziel des afrikanischen Kontinents. Das Trekking erfordert aufgrund von Witterung und Wegebeschaffenheit Durchhaltevermögen und Ausdauer, die Gipfelbesteigung zusätzlich Erfahrung im Eis und kombinierten Gelände. Wem die Margherita-Spitze zu anspruchsvoll ist, der kann am Folgetag alternativ den Trekkinggipfel des Weissmann Peaks, 4620 m, besteigen. Neben dem Ruwenzori-Gebirge sind die Berggorillas Ugandas wohl die größte Attraktion des Landes. Bei unserem optionalen Verlängerungsprogramm besteht die Möglichkeit, den sanften Riesen ganz nahe zu kommen.
Sie haben Ihre Reise am frühen Morgen oder bereits am Vorabend mit dem Abflug in Deutschland begonnen. Sofern Sie Flug und Transfer über den DAV Summit Club gebucht haben, erwartet Sie am Flughafen Entebbe, 1133 m, ein Mitarbeiter unseres Partners vor Ort für den Transfer zum Hotel. Erholung von der Anreise.
Der Tag beginnt entspannt mit einem Frühstück um 8 Uhr, bevor uns unser Driverguide abholt. Gemeinsam starten wir in den Westen Ugandas – etwa 7 Stunden voller intensiver Eindrücke (410 km). Während die grüne, hügelige Landschaft mit Flüssen und Papyrussümpfen vorbeizieht, wächst die Vorfreude auf die legendären Mondberge.
Zur Mittagszeit werden wir mit einer regionalen Spezialität überrascht. In Ruboni angekommen, begrüßt uns unser Bergführer. Er steht uns mit Tipps für das morgendliche Packen zur Seite und beantwortet alle Fragen. Die Kombination aus beeindruckender Landschaft und intensiver Vorbereitung macht diesen Tag zu einem perfekten Einstieg in Deine Safari- und Trekkingreise durch Uganda!
Das Ruboni Community Camp liegt malerisch am Fuße der Rwenzori Mountains und ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderer und Abenteurer. Vogelgezwitscher weckt uns zum Frühstück. Anschließend starten wir zum Eingangstor des Rwenzori Nationalparks, das nur einen Katzensprung (700m) entfernt ist. Am Eingangstor des Rwenzori Mountains Nationalparks erwarten uns unsere Träger. Unser lokaler Bergführer stellt sich ebenfalls vor. Mit leichtem Gepäck begeben wir uns auf den Weg und folgen einem gut erkennbaren Pfad entlang des Mubuku-Flusses. Der Anstieg auf einen massiven Bergrücken führt uns schließlich zur Nyabitaba-Hütte. Mit etwas Glück hören wir das grelle Geschrei von Schimpansen. Schwarz-weiße Colombusaffen beobachten uns von den Baumwipfeln, während der farbenprächtige, endemische Rwenzori-Turaco wie ein Schutzpatron über uns schwebt – ein wahrhaft magischer Beginn unserer Trekkingreise!
Von Niabitaba folgen wir dem Pfad, der durch den Wald hinunter zur Kurt-Shafer-Brücke führt, kurz unterhalb des Zusammenflusses der Flüsse Mubuku und Bujuku. Nach der Durchquerung des Bambuswaldes folgt ein langer und anstrengender Abschnitt über glitschige, moosbewachsene Felsen. Von der Nyamuleju-Felsenunterkunft aus können wir den Mount Stanley und den Mount Speke sehen, bevor wir in die Zone der Riesenheide, der Lobelien und des Kreuzkrauts gelangen. Diese Pflanzen, mit ihren außergewöhnlichen Formen und Farben, verleihen der Landschaft eine fast außerirdische Schönheit, die typisch für die Rwenzori Mountains ist. Wir durchqueren das anstrengende Moor und erreichen die John Matte Hütte.
Abendessen und Übernachtung in den Gemeinschaftsräumen der John Matte Hütte, ohne fließendes Wasser und mit Plumps-Toiletten.
Von der John Matte Hütte geht es bergab, um den Bujuku-Fluss zu überqueren – und dann beginnt der wahre Spaß: das Lower Bigo Bog, Heimat der riesigen Lobelien und Herausforderung für unsere Sprungtechnik! Während wir von Grasbüschel zu Grasbüschel hüpfen,werden wir vermutlich feststellen, dass kalter Schlamm und trockene Füße selten Freunde bleiben.
Nach diesem Abenteuer öffnet sich das obere Bigo-Moor und gibt den Blick frei auf den atemberaubenden Bujuku-See. Links grüßt der Mount Baker, rechts der imposante Mount Stanley.
Die Bujuku-Hütte, gemütlich eingebettet zwischen Mount Baker und Mount Speke, ist nicht nur ein perfekter Ort zur Erholung, sondern auch ideal, um sich für die bevorstehenden Gipfelabenteuer zu akklimatisieren. Mit einem heißen Abendessen und einer wohlverdienten Übernachtung endet ein Tag voller Sprünge, Schlamm und spektakulärer Aussichten.
Beim Verlassen der Bujuku-Hütte erwartet uns noch mehr Moor. Der Weg führt hinauf über die steilen Hänge westlich des Sees und durch den magischen Groundsel Gully, wo riesige Greiskräuter wie Wächter der Wildnis wirken. An der nächsten Abzweigung heißt es: Rechts oder links? Rechts geht’s steil über gigantische Felsblöcke zur Elena-Hütte und weiter zum Mount Stanley – perfekt für alle, die den Margherita Peak bezwingen wollen. Links führt der Trail entspannter zum Scott-Elliot-Pass und weiter zu den Kitandara-Seen, ideal für alle, die lieber in der Kitandara-Hütte gemütlich die Füße hochlegen. Wir bleiben fokussiert – das erklärte Highlight dieser Trekking-Safari heißt: Margherita Peak!
Der Tag beginnt sehr früh. Unser Ziel: der Margherita-Peak, der höchste Gipfel des Mount Stanley. Der Aufstieg dauert 4 bis 5 Stunden, je nachdem, wie schnell wir klettern und wie die Wetterbedingungen sind. Dabei erwarten uns drei Gletscher, rutschige Felsen und eisige Passagen. Der Weg führt über das beeindruckende Stanley-Plateau. Oben angekommen, werden wir mit einem Ausblick belohnt, der jede Anstrengung wert ist. Der Abstieg zur Elena-Hütte dauert nur 2 bis 3 Stunden – der Gedanke an das Mittagessen gibt extra Schwung! Nach dem Essen geht’s weiter zum Scott-Elliot-Pass (4372 m), wo uns grandiose Ausblicke auf den Bujuku-See und den Mount Speke erwarten. Dann wandern wir durch eine alpine Zone mit rauen Felsen hinunter zu den Kitandara-Seen. In der Kitandara Hütte erwartet uns ein wohlverdientes Abendessen.
Wenn das Wetter die Gipfelbesteigung verhindert:
Sollte das Wetter eine Gipfelbesteigung nicht zulassen, versuchen wir morgen erneut den höchsten Gipfel zu erklimmen.
Sollten Sie niedrigere Höhen mit mehr Komfort und Wärme bevorzugen, steigen Sie zur Kitandara-Hütte ab (3,7 km, 660 m Abstieg). Dort können Sie sich erholen, und die Gipfelstürmer holen Sie am nächsten Tag wieder ein.
Wenn die Besteigung des Margherita-Gipfels gestern nicht möglich war, haben wir heute eine neue Gelegenheit.
Diejenigen, die bereits im Kitandara Camp übernachtet haben können heute den Weismann-Gipfel besteigen – eine ebenso beeindruckende Herausforderung!
Der Aufstieg von Kitandara zum Weismann Peak (4.620 m) ist eine atemberaubende Etappe durch das einzigartige Ökosystem des Rwenzori-Gebirges. Diese Route verbindet malerische Gletscherseen, mystische Moorlandschaften und spektakuläre Bergpanoramen. Der Tag beginnt in der atemberaubenden Umgebung der Kitandara Lakes, tief eingebettet zwischen steilen Berghängen. Die morgendliche Stille am See und die Reflexion der umliegenden Gipfel im glasklaren Wasser schaffen eine magische Atmosphäre. Nach dem Aufbruch führt der Weg durch sumpfige Hochlandmoore, gesäumt von riesigen Lobelien und Senezien, die typisch für das Rwenzori-Gebirge sind. Je höher man steigt, desto karger wird die Vegetation – langsam weicht das dichte Grün einer alpinen Felslandschaft. Die letzten Kilometer zum Weismann Peak sind anspruchsvoll: Ein steiler Anstieg über felsige Pfade fordert Kraft und Ausdauer. Doch der Lohn für die Mühen ist grandios – vom Gipfel bietet sich ein unvergleichlicher 360°-Panoramablick auf die schroffen Gipfel des Rwenzori, darunter der imposante Mt. Stanley, der höchste Punkt des Gebirges. Nach einer Gipfelpause erfolgt der Abstieg zur Kitandara-Hütte, wo wir auf unsere Kameraden treffen, die heute ihren zweiten Gipfelversuch zum Margherita Gipfel unternommen haben. Hat der erste Versuch gestern bereits erfolgreich stattgefunden, steht heute der gemeinsame Aufstieg zum Weismann Peak auf dem Programm.
Vergleich: Anstieg zur Margherita-Spitze vs. Weismann Peak
Beide Gipfel – die Margherita-Spitze (5.109 m) und der Weismann Peak (4.620 m) – gehören zu den beeindruckendsten Zielen im Rwenzori-Gebirge. Doch sie unterscheiden sich deutlich in Schwierigkeit, Gelände, technischer Herausforderung und Erlebnis.
Margherita-Spitze – Der ultimative Gletscher-Gipfel
Die Margherita-Spitze ist der höchste Punkt des Rwenzori-Gebirges und zählt zu den anspruchsvollsten Trekkinggipfeln Afrikas. Der Aufstieg von der Elena Hut (4.540 m) ist extrem fordernd:
- Steile Gletscherpassagen mit Seil- und Steigeiseneinsatz
- Herausforderndes Klettern an rutschigen Felsen
- Gletscherspalten & unvorhersehbare Wetterbedingungen
Diese Tour ist eher eine alpine Besteigung als ein reines Trekking-Abenteuer – perfekt für erfahrene Bergsteiger, die einen technisch anspruchsvollen Gipfel suchen.
Weismann Peak – Ein spektakuläres Trekkingziel
Der Weismann Peak ist weniger extrem als die Margherita-Spitze, aber trotzdem ein herausforderndes Ziel. Der Aufstieg von Kitandara führt durch eine atemberaubende Landschaft:
- Mystische Hochmoore & Riesenlobelien
- Steile, felsige Abschnitte ohne Gletscher
- Ein fantastisches Panorama vom Gipfel
Er eignet sich perfekt für Trekker mit guter Kondition, die einen hochalpinen Gipfel ohne technische Ausrüstung erklimmen möchten.
Von Kitandara aus führt der Weg steil hinauf entlang der Headwall, die sich vom Fuß des Mount Baker aus erstreckt. Der Pfad verläuft auf der Südseite des Berges und erreicht den Freshfield-Pass auf 4282 m Höhe. Von hier aus genießen wir spektakuläre Ausblicke: nach Westen ins Kongo und nach Norden auf den Mount Stanley. Nach dem Pass beginnt ein langer, moosbedeckter Hochgebirgspfad. Anschließend führt der Weg bergab durch steile, felsige Pfade, vorbei an der Felsunterkunft Bujongolo, dem historischen Basislager der Expedition des Herzogs von Abruzzen im Jahr 1906. Der Tag endet mit einer Übernachtung im Guy Yeoman Camp, wo wir uns von den Herausforderungen des Tages erholen können.
Unterhalb des Guy Yeoman Camps wird es spannend: Wir klettern die Klippen von Kichuchu hinab.. Dahinter wartet ein schlammiger Pfad, der den Mubuku-Fluss zweimal kreuzt. Durch einen Bambuswald schlängelt sich der Weg hinunter zur Nyabitaba-Hütte, wo wir den Trekking-Rundweg abschließen. Der letzte Abstieg führt uns nach Ruboni, zurück ins Basislager.
Nach dem Frühstück erfolgt die Rückfahrt nach Entebbe (410 km/8 h).Weit mehr als ein bloßer Transfer – es ist eine Reise durch Ugandas vielfältige Landschaften und ein echtes Erlebnis. In Entebbe geht unsere unvergessliche Reise zu Ende.
Teilnehmer, die das Gorilla Tracking gebucht haben, lesen bitte unter "Reiseverlängerung" weiter.
Der Vormittag steht meist noch zur freien Verfügung, bis die Fahrt (sofern Flug und Transfer über den DAV Summit Club gebucht) zum Flughafen die Abreise einläutet. Vielleicht erstehen Sie noch ein letztes Souvenir oder entspannen auf der Hotelterrasse. Abflug von Entebbe.
Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Insbesondere Veränderungen der lokalen Verhältnisse und witterungsbedingte Einflüsse führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.
- Englisch sprechende Bergwanderführer am Ruwenzori
- Englisch sprechender Driverguide
- ab/bis Hotel in Entebbe
- 4x Hotel oder Guesthouse im Doppelzimmer
- 6x einfache Hütte im Lager oder Zweipersonenzelt
- 1x Hütte mit Solar und fließendem Wasser
- 10x Vollpension, 1x Halbpension und 1x Frühstück
- Busfahrten lt. Programm
- Trekking: Gepäcktransport durch Träger, Freigepäck 12 kg pro Teilnehmer
- Begleiter beim Trekking: Englisch sprechende Führer, Träger, Koch
- Nationalparkgebühren in Höhe von US-$ 280,–
- Sicherheitsausrüstung wie Seile
- Umfangreiches Versicherungspaket:
Reisekranken-Versicherung inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten, Assistance-Leistungen sowie Haftpflicht-Versicherungen
Visum für Uganda: $ 50,–; Trinkgelder und fehlende Verpflegung: ca. € 200,–; Zusatzkosten können variieren und dienen lediglich der Orientierung.
Bitte beachten Sie
Vor und nach dem Trekking sind Sie in Hotels und Gästehäusern untergebracht. Während des Ruwenzori-Trekkings erfolgen die Übernachtungen überwiegend in sehr einfachen Hütten (Lager) mit einfachen sanitären Einrichtungen.
Für das Ruwenzori-Trekking bringen Sie Gesundheit, Trittsicherheit und Belastbarkeit für Wanderungen bei hoher Luftfeuchtigkeit und über die sehr matschigen Wege des Regenwaldes mit. Die Gehzeiten auf dem Trekking betragen bis zu acht Stunden. Die höchste Übernachtung erfolgt in 4540 Meter Höhe. Bei der Besteigung der Margeritha-Spitze handelt es sich um eine mittelschwere Hochtour für selbstständige Bergsteiger, die Kondition für Gehzeiten bis zehn Stunden erfordert. Seilfreies Gehen mit Pickel und Steigeisen in bis zu 30 Grad steilen, spaltenfreien Firnflanken, ist Ihnen vertraut. Bei steileren Passagen werden Fixseile angebracht. Am ausgesetzten Gipfelgrat erwartet Sie leichte Blockkletterei (II+) – hier ist Schwindelfreiheit erforderlich.
Sind Sie unsicher, ob Sie den jeweiligen Anforderungen entsprechen?
Stufen Sie sich nicht zu hoch ein. Wer nicht am Limit läuft, kann die Schönheiten der Natur intensiver geniessen! Im nachfolgenden Download finden Sie ausführliche Informationen zur Schwierigkeitsbewertung. Sind Sie bezüglich der Kondition unsicher, vergleichen Sie die angegebenen reinen Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter mit Touren, welche Sie schon gemacht haben. Bitte beachten Sie, dass eine Tour mit der Angabe von z. B. 5 h Gehzeit mit den Pausen ca. 7-8 Stunden dauert.
Wichtiger Hinweis:
Änderungen oder Abweichungen vom ausgeschriebenen Programmablauf während der Reise sind aufgrund des Charakters unserer Reisen jederzeit möglich. Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür, Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln und viele andere Einflussfaktoren führen dazu, dass der angegebene Reiseverlauf nicht garantiert werden kann. Die obige Ausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren.
Bitte beachten Sie, dass ggf. auch internationale Gäste an den Trekkingtagen 3-10 zu Ihrer Gruppe hinzukommen können.
Reisedokumente
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsbürger
Deutsche Staatsangehörige benötigen einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten nach Reiseende und ein Einreisevisum, welches im Vorhinein beantragt werden muss. Impfausweis mit Gelbfieberimpfung.
Gesundheit und Höhe
Vorschrift: Gelbfieber; empfohlen: Tetanus-, Polio-, Diphtherie-, Hepatitis A-, Typhus- und Malariaschutz
Weiterführende Informationen zu Gesundheit und Akklimatisation
DAV-Mitglieder-Bonus: |
30,- [1x pro Kalenderjahr] oder Ihr freiwilliger Umweltbeitrag € 30,-.
|
Anreiseart |
Leistungsbeginn/-ende: ab/bis Hotel in Entebbe (Zielflughafen EBB) Rail & Fly Bahnticket Der Umwelt zuliebe kompensiert der DAV Summit Club den CO2-Ausstoß aller Flüge zu 100 Prozent. Zum Projekt. Anmeldeschluss 2 Monate vor Abreise; danach Buchung auf Anfrage möglich |
Zimmeraufpreis |
Aufpreis Einzelzimmer (nur in Hotels): € 105,– |

11. Tag: Fahrt nach Buhoma
Heute liegt ein langer, aber abwechslungsreicher Fahrtag vor uns (220 km/5 h). Dabei durchqueren wir auch den Queen-Elizabeth-Nationalpark und können mit etwas Glück vom Auto aus sogar Elefanten beobachten.
Am Nachmittag erreichen wir Buhoma, von dem aus die meisten Gorillagebiete gut erreicht werden können. Übernachtung im Buhoma Gorilla Camp***, 1250 m.
[F/M/A]
12. Tag: Gorilla-Tracking
Die Gehzeit und Distanz der Wanderung zu den Berggorillas ist prinzipiell nicht vorhersehbar, weil die Berggorillas auf ihrer Nahrungssuche (frische Blätter, Früchte) in ständiger Bewegung sind. Ein Ranger folgt den Berggorillas Tag und Nacht und gibt den aktuellen Standpunkt an Ihren Ranger weiter, mit dem Sie morgens ab ca. 08:00 unterwegs sein werden. Erfahrungsgemäß sind für die Wanderung durch streckenweise steiles und rutschiges Gelände vier bis sechs Stunden einzuplanen. In jedem Fall sollte man sich mit Wasserflasche, Lunchpaket, langen Hosen und stabilem Schuhwerk auch auf einen jederzeit möglichen „Regen im Regenwald“ einstellen und am besten einen Regenponcho zum Schutz mitbringen. Plötzlich gebietet der Ranger mit einem Handzeichen absolute Ruhe und Stillstand – er zeigt auf eine Gorillafamilie direkt vor Ihnen im Unterholz. Die Erwachsenen lausen sich, die Jungen tollen miteinander herum. Ein Silberrücken blickt gelangweilt in die Runde. Er kennt schon die merkwürdig aufgeregten Besucher mit ihren klickenden Kisten vor den Gesichtern, kein Grund also für ihn zur Aufregung! Man spürt, der Silberrücken kontrolliert das plötzliche Auftauchen seiner schwächlichen Artgenossen recht abgeklärt und souverän und lässt die Besucher in Ruhe gewähren. Nach einer Stunde Familientreffen bei den Gorillas geht es zurück zum Ausgangspunkt. Übernachtung im Buhoma Gorilla Camp***, 1250 m.
[F/M/A]
13. Tag: Safari im Lake-Mburo-Nationalpark
Durch hügeliges Land geht es zurück gen Norden (280 km/5 h). Gegen Mittag erreichen wir unsere Tented Camp Lodge, traumhaft gelegen mit Weitblicken über den Lake-Mburo-Nationalpark. Der 260 km² große Park schützt einen tierreichen Lebensraum, der sich mosaikartig aus Akazienwäldern, offenem Grasland, Sümpfen und mehreren kleinen Seen zusammensetzt. Von zahlreichen Felsen und Hügeln eröffnen sich bei einer Fahrt durch den Lake-Mburo-Nationalpark fantastische Panoramaaussichten in die kleinen, vegetationsreichen Talzüge. Direkt an den Park grenzt das Weideland der Hima-Hirten, deren langhornige Ankole-Rinder gemeinsam mit den wildlebenden Antilopen und Zebras grasen. Am Nachmittag unternehmen wir eine klassische Pirschfahrt. Der Park ist berühmt für seinen Reichtum an Impala-Antilopen. Es lassen sich aber auch Wasserböcke, Hyänen, Büffel, Flusspferde und Zebras beobachten. Auf einem Pirschgang mit einem Ranger kommen wir Giraffen erstaunlich nahe. Mittlerweile steht die Sonne schon recht tief. Lange Hälse und lange Schatten - das sind klassische Safari Eindrücke in der afrikanischen Abendsonne!. Übernachtung im Safari Camp Mburo Eagles Nest mit Betten.
[F/M/A]
14. Tag: Transfer nach Entebbe
Am frühen Morgen begeben wir uns nochmals auf Safari, bis im Anschluss die Rückfahrt nach Entebbe erfolgt. (230 km/4 h). Nachmittag zur freien Verfügung. Eine unvergessliche Reise geht zu Ende. Letzte Übernachtung im Sunset Hotel***, 1133 m.
[F/M/–]
15. Tag: Abreise
Der Vormittag steht meist noch zur freien Verfügung, bis die Fahrt (sofern Flug und Transfer über den DAV Summit Club gebucht) zum Flughafen die Abreise einläutet. Vielleicht erstehen Sie ein letztes Souvenir oder entspannen sich auf der Hotelterrasse.
Abflug in Richtung Heimat.
Im Reisepreis enthalten:
- Englisch sprechender Fahrer
- ab Kasesse / bis Hotel in Entebbe
- 4 x Hotel oder Guesthouse im Doppelzimmer, 1 x Tented Lodge im Komfort-Doppelzelt
- überwiegend Vollpension, sonst lt. Programm
- Gorilla-Tracking in Buhoma
- Englisch sprechende Ranger beim Gorilla-Tracking
- Gorilla-Trekking-Permit im Wert von USD 800,- (nicht erstattbar! 100% Stornokosten!)
- Abend- und Morgensafari im Lake-Mburo-Nationalpark
- Nationalparkgebühren
- Busfahrten und Transfers lt. Programm
Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen
Preis pro Person im Doppelzimmer: ab € 2455,-
Aufpreis Einzelzimmer: € 160,-